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pa-Behälterzustellfahrzeuge

Vorbild, Modellübersicht und Frokeltips

Von Erik Meltzer <ermel@modellbahnfrokler.de>

Die Anfänge

Behälter-Zustellfahrzeuge, kurz BZF, waren anfangs ziemlich schlicht aufgebaut -- einfache Pritschenwagen, sowohl als Solofahrzeug als auch als Sattelauflieger, mit zusätzlichen Laufschienen und Befestigungseinrichtungen für die pa-Behälter. Das ist sicher recht einfach anhand von Fotos aus LKW-Modellen der üblichen Verdächtigen umzufrokeln; zumindest ein solcher Laster ist auch hier, wen wundert's, in Planung.

BZF mit abgekippter Wechselpritsche
Bild 1:BZF mit Wechselpritschenaufbau beim Absetzen oder Aufnehmen.
Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 134 Nr. 037036b / Fotograf: Willy Pragher / 29. Juni 1955
Größeres Bild hier auf dem Server | Fundseite im Landesarchiv

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht: Bild 1 zeigt kein solches Pritschen-BZF, sondern eines der "normalen Spezialfahrzeuge", die keine Ladefläche mehr hatten. In diesem Bild aber trägt das BZF dann wieder statt eines pa-Behälters eine Pritsche; anscheinend wollte man damals noch nicht auf die universelle Verwendbarkeit als Lastwagen verzichten.

Die Standard-BZF, wie ich sie mal nennen will, erleichterten die Arbeit deutlich, weil sie eine drehbare Plattform unter den Behälterschienen hatten und deswegen den Behälter auch von der Seite vom Tragwagen bzw. der Laderampe übernehmen und abstellen konnten. Außerdem waren sie kippfähig -- das dürften allerdings auch einige der eingangs genannten Pritschenwagen gewesen sein, um offene und Schüttgutbehälter rationell entladen zu können. Das ging freilich auch mit Zubehörgeräten, zwingend ist also ein kippbares BZF nicht.

BZF mit abgekipptem Ekrt
Bild 2:BZF mit Ekrt-Behälter beim Absetzen oder Aufnehmen.
Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 134 Nr. 037037c / Fotograf: Willy Pragher / 29. Juni 1955
Größeres Bild hier auf dem Server | Fundseite im Landesarchiv

Für diese Standard-BZF und die ansonsten baugleichen BZA des Vorbildherstellers Ackermann gibt es seit Äonen Weinert-Bausätze aus Weißmetall, aus denen wunderbare Sattelauflieger nebst Zugmaschinen-Chassis entstehen. Oder natürlich Anhänger! Zum Ziehen der letzteren finden sich dann bei Weinert auch genauso wunderbare Kaelble-Zugmaschinen diverser Bauarten, an denen genausowenig zu bekritteln ist wie an den BZA selber.

Magirus-Deutz-BZF aus Weinert-Bausätzen

Weinerts Sattel-BZF sind ein anderer Schnack. Man hat damals leider darauf verzichtet, die Kabinen der Zugmaschinen selbst zu bauen, und den Modellbauer auf Kabinen aus der damaligen Großserie verwiesen: Magirus-Rundhauber von Preiser, Magirus-Frontlenker von Wiking. Beide sind allerdings nicht ganz korrekt: der Preiser-Rundhauber ist ein Allradler (was es in Deutschland fast nur als Feuerwehrauto gab: BZF hatten Straßenantrieb, und zivile Magirus-Allradler hatten Eckhauben), und Wikings Magirus D stammt noch aus deren 1:90-Epoche. Die nach Weinert-Anleitung aufgebauten Zugmaschinen müssen also Kompromisse bleiben.

Haubenwagen

BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Weinert/Preiser
Bild 3:BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Weinert/Preiser
Wir bitten um Entschuldigung für das nicht ganz sauber gebaute und überdies zu hell lackierte Modell mit dem fehlenden Trittbrett am Fahrerhaus!
Größere Bilder: von vorn links und von hinten rechts

Nun kann man aber freilich bei so einem Weinert-Bausatz auch ein wenig von der Anleitung abweichen. Beim Rundhauber bietet sich außer der Preiser-Kabine auch die von Brekina an, und ebenso sollte sich auf der Basis dieses Bausatzes auch das im Modell bisher komplett fehlende Eckhauber-BZF wiederum mit Kabinen von Preiser oder Brekina mit geringem Mehraufwand realisieren lassen.

BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine im Nasenvergleich: Brekina, Preiser, Märklin
Bild 4:BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine im Nasenvergleich: Brekina, Preiser, Märklin
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Weinert-BZF, gedreht und gekippt Welche der Kabinen man bevorzugt, ist dabei Geschmackssache: Brekina scheint m.E. die Fenstergrößen vor allem der Seitenscheiben besser getroffen zu haben, dafür ist bei Preiser der Kühlergrill m.E. schöner. Beim Rundhauber hat Preiser die Blinker, die vorderen Ausstellfenster und die drei Rückfenster der späteren Baujahre; Brekinas Modell entspricht dem älteren Vorbild. Aber das alles sind eher Kleinigkeiten und die Baujahresunterschiede auch fix geändert -- qualitativ nehmen sich die Modelle nicht viel. Nur direkt nebeneinanderstellen sollte man die Produkte der verschiedenen Hersteller eher nicht, dazu sind sie denn doch optisch zu verschieden. (Mein Herz schlägt da übrigens eher für die Preiser-Magirusse, wohl wegen der zahlreichen wunderschönen Feuerwehrwagen-Bausätze aus gleichem Hause.)

Weinert-BZF mit Eokrt, gedreht und gekippt Der Weinert-Auflieger ist dafür ein wirklich wunderbares Modell, wie die nebenstehenden Bilder 5 & 6 des Aufliegers mit Eokrt-Behälter in gedrehtem und gekipptem Zustand veranschaulichen dürften. Vorbildgerecht ist das allerdings nicht, meines Wissens wurde nur entweder gedreht oder gekippt; man sieht, daß auch das Modell sich schwertut, alle Räder am Boden zu behalten. Das dürfte indes auch daran liegen, daß nicht der mitgelieferte Kunststoff-Behälter auf dem BZF steht, sondern ein von Weinert einzeln als Weißmetall-Bausatz geliefertes Exemplar. Der Kunststoff-Behälter hätte den zusätzlichen Vorteil beweglicher Klappen gehabt. Als Gebrauchtkäufer kann man halt nicht wählerisch sein ;-)

Beim Rundhauber beschränken sich die erforderlichen Änderungen gegenüber der Bauanleitung m.E. aufs Tieferlegen der gesamten Kabine und bei der Preiser-Kabine das Entfernen der unteren Trittbügel vom Trittbrett. Im Ergebnis sollte in der Seitenansicht kein Freiraum zwischen Reifenoberkante und Radausschnitt sichtbar bleiben.

Beim Eckhauber sind die Straßen-Kotflügel in der Seitenansicht deutlich schlanker als die weiter heruntergezogenen des Allradwagens. Die Straßenversion hat Preiser nur mit der Drehleiter DL 30 geliefert, die zum Schlachten aber nun wirklich zu teuer und zu schön ist (es sei denn, man baut eine Rundhauber-DL draus) -- aber man kann natürlich auch Straßen-Kotflügel aus den Allrad-Teilen feilen.

Natürlich sind bei beiden Kabinenversionen auch die Allradfelgen aus dem Preiser-Bausatz fehl am Platze; genau passende habe ich noch nicht gefunden, werde sie aber eher bei VK-Modelle oder Albedo suchen als bei Brekina, wo man ja traditionell ein Problem mit der Herstellung schöner und passender Liefer- und Lastwagenräder hat. Am Magirus-Rundhauber verbauen sie zwei verschiedene Sorten von Vorderradfelgen: die mit Mutterschutzring wirken zu modern, die anderen (am Brekina-Modell in den Bildern zu sehen) dürfen bleiben, auch wenn ihre Form nicht ganz paßt.

Magirus-Hauber-Zugmaschinen-Vergleich: Brekina, Preiser, Märklin
Bild 7:Magirus-Hauber-Zugmaschinen-Vergleich: Brekina, Preiser, Märklin
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Frontlenker

Beim Magirus-Frontlenker-BZF kann man sich die Tatsache zunutze machen, daß die sogenannten D-Modelle alle die gleichen Kabinen hatten (wenn man von der Kabinenlänge und der Höhe über dem Chassis mal absieht natürlich). Daß es noch kein brauchbares Modell der fürs BZF nötigen leichten Baureihe gibt, macht deswegen fast gar nix.

Passende kurze D-Kabinen nach schwereren Vorbildern gibt es in 1:87 von Roco und (demnächst) Heico, wobei letztere bisher aber nur in der Allradversion angekündigt ist, und zwar auf dem Feuerwehr-Rüstwagen RW2. Bei deren Verwendung müßte man also das sog. "Allradblech", das beim Vorbild zwischen Kotflügel und Tür eingepaßt ist, herausschneiden und die Kabine entsprechend tiefersetzen -- zumindest bei Heicos Löschgruppenfahrzeug LF 16 habe ich das auch schon mal gemacht und kann berichten, daß es mit etwas Geduld keine große Sache ist. (Das Tiefersetzen ist beim LF dann sogar trivial: unter der Kabine befindet sich ein Zwischenrahmen, nach dessen Entfernung die Höhe genau paßt.) Für den Mehraufwand entschädigt das Heico-Modell dann aber auch mit der Frontpartie vor dem Facelift 1973: mit großem Magirus-Logo über dem alten Blech-Kühlergrill und der alten Blinkerform.

Roco baut hingegen den modernisierten Frontlenker mit Plastikgrill und "Ochsenaugen-Blinkern"; wenn der in die eigene Epoche paßt, kann man freilich auch den nehmen und spart sich nicht nur das "Entallraden", sondern bei geschickter Wahl des Spendermodells auch die Lackierung und Beschriftung der Kabine. Ich habe allerdings kein Frontlenker-BZF gekauft oder gebaut und es auch nicht vor, da es nun wirklich nicht aus meiner Modell-Epoche stammt. Ich hoffe aber, hier irgendwann auch mal entsprechende Modelle aus dem Freundes- und/oder Leserkreis zeigen zu können; Meldungen werden gern gesehen!

Andere Modelle von Sattelzug-BZF

Albedo (und Brekina/Albedo)

Die ersten Fertigmodelle von Sattel-BZF kamen in den 1980ern von Albedo. Mit dem Vorbild haben aber zumindest die Auflieger nichts zu tun. Die Zugmaschinen von Albedo sind hingegen gar nicht mal so schlecht und können auch heute noch bestehen, entsprechen aber leider recht seltenen Vorbildern: weder Mercedes L 3500/L 311 noch MAN 750 gehörten zu den Standard-Zugmaschinen für BZF der DB, wobei ich nicht ausschließen will, daß es sie vereinzelt dennoch gegeben haben mag.

Brekina hat damals den Albedo-Auflieger zugekauft und mit dem eigenen Magirus-Rundhauber als Zugmaschine vereint; das Resultat war damit immerhin schon mal kein exotisches Vorbild, aber davon wurde der Auflieger auch nicht besser. An der Zugmaschine fehlte freilich auch noch so einiges, am auffallendsten die hinteren Kotflügel. Insgesamt kann man diese -- ohnehin längst nur noch gebraucht zu findenden -- Modelle getrost vergessen.

Märklin

BZA-Auflieger-Vergleich: Märklin (hinten) gegen Weinert
Bild 8:BZA-Auflieger-Vergleich: Märklin (hinten) gegen Weinert
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Die in einigen Märklin-Sets angebotenen Modelle sind weniger schlecht als ihr Ruf und dürfen sich mit dem Titel "beste Fertigmodelle" schmücken. Das heißt allerdings nicht so besonders viel -- die Auflieger bzw. BZA sind den weinertschen zwar recht ähnlich, aber im Detail doch deutlich sparsamer und gröber und außerdem funktionslos, also weder dreh- noch kippbar. Das bisher von mir beklagte Manko der "falschen" Hinterachskonstruktion (das Vorbild hat typischerweise zwei Paar Einzelräder, jeweils eins innen und außen an jeder Blattfeder aufgehängt) ist gar keins: wie Bild 1 und 2 zeigen, gab es auch Vorbilder, die wie das Märklin-BZF/BZA Zwillingsbereifung (beide Räder einer Seite außen) hatten. Trotzdem haben die Märklin-Modelle aber viel zu große Räder.

BZF-Auflieger von hinten: Artitec, Märklin, Weinert
Bild 9:BZF-Auflieger von hinten: Artitec, Märklin, Weinert
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Mir liegen derzeit zwei Märklin-Modelle vor: eine kleine Kaelble-Zugmaschine mit BZA und ein Sattelzug-BZF mit dem typischen Magirus-Rundhauber als Zugmaschine. Beide vermitteln auf den ersten Blick einen guten Eindruck ihrer Vorbilder, sind aber herstellertypisch doch nicht frei von Makeln.

BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Märklin
Bild 10:BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Märklin
Größere Bilder: von vorn links und von hinten rechts

Vor allem die Räder sind auch bei den Zugmaschinen zu groß, beim Magirus zudem vorbildwidrig auf Trilex-Felgen. Die Magirus-Kabine wirkt in der Länge gestaucht, hat zu wenig gewölbte Türen und m.E. zu große, bei den Windschutzscheiben zuwenig gepfeilte Fenster. Das sind zwar alles nur Millimeter oder -bruchteile, aber so komplexe rundliche Formen sind im Modell halt immer schwierig, das kennen wir ja vom VW-Käfer. Und trotzdem ist das Märklin-Modell des Magirus-Rundhaubers noch viel besser als Wikings Versuch ...

BZA mit Kaelble-Zugmaschine von Märklin
Bild 11:BZA mit Kaelble-Zugmaschine von Märklin
Größere Bilder: von vorn links und von hinten rechts

Zur Kaelble-Zugmaschine kann ich nicht viel sagen. Das Vorbild ist ja schön kantig -- das ist einfacher umzusetzen, und so wirkt das Modellchen schon irgendwie knuffig und verdient, da Weinert diesen Typ nicht anbietet, m.E. eine Superung mit neuen Rädern, Schlußleuchten, Scheibenwischern, einem richtig positionierten Lenkrad, Peilstangen, je nach Epoche einem Anhänger-Dreieck, einer korrekten Anhängerkupplung und dergleichen Kleinigkeiten. Mit einem Hinterachsumbau und neuen Rädern am Anhänger könnte das schon ein nettes Gespann werden. Den Magirus hingegen verbannt man wohl besser in die hinteren Bereiche der Anlage oder in irgendeinen Schuppen, wo man nicht so viel davon sieht.

Brekina/Artitec

BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Brekina/Artitec
Bild 12:BZF mit Magirus-Hauber-Zugmaschine von Brekina/Artitec
Größere Bilder: von vorn links und von hinten rechts

Artitec-BZF, gekippt, von hinten Die aktuellen Brekina-Modelle verwenden den Auflieger von Artitec, der wiederum ein niederländisches Vorbild hat und mit dem deutschen arg wenig Übereinstimmungen zeigt -- genaugenommen eigentlich gar keine außer dem grundsätzlichen Konstruktionsprinzip. Schlecht ist dieses Modell wohlgemerkt nicht, ganz im Gegenteil -- die kleinen Bilder 13 und 14 in diesem Abschnitt zeigen es: das Ding ist schon sehr fein, hat sogar eine Nachbildung der Kipphydraulik (wenn auch nicht der Drehmechanik) und braucht nur noch ein paar Farbtupfer, um wirklich perfekt auszusehen! Aber für ein deutsches BZF ist es halt trotzdem falsch und bleibt es bis zum Beweis des Gegenteils auch.

Brekina hat nach der Erstauflage mit dem -- gegenüber dem oben kritisierten unveränderten -- Magirus-Rundhauber bei der Zweitauflage einen rundlichen Mercedes-Frontlenker LP 328 gewählt; der ist zwar schon besser als Modell, dafür aber wieder als Vorbild zumindest ziemlich selten. So, wie ich Brekina kenne, werden sie alle passenden Zugmaschinen ihres Programms durchdeklinieren in den nächsten Jahren; für alle gilt im Wesentlichen dasselbe.

Artitec-BZF, gekippt, von vorn Was macht man also damit? Naja, es gab ja nicht nur Bundesbahn-BZF, sondern auch solche von privaten Spediteuren. Und wer will schon so genau wissen, ob da nicht vielleicht einer auch die (technisch ja kompatiblen) DAF-Auflieger in Holland gekauft hat statt der deutschen? Die Spedition Schlabonski aus Allenstedt jedenfalls bekommt so einen ;-)

Und sonst?

Sonst bietet Artitec sein BZF natürlich auch selbst an, in niederländischer Version freilich mit den hauseigenen DAF-Zugmaschinen. Und das sind auch wirklich stimmige und sehr schöne Modelle, das sei hier nochmal betont -- wer ein niederländisches BZF gebrauchen kann, der bediene sich hier!

Und Weinert bietet das eigene Sattel-BZF mittlerweile auch mit einer Henschel-Frontlenker-Zugmaschine an, die, wie man es auch erwartet, sehr schön geworden ist. Zum Vorbild kann ich nichts sagen, glaube aber ohne weiteres, daß es das gab -- typisch ist und bleibt aber der Magirus.

Weitere Entwicklungen

Wie immer bei der Bundesbahn gab es auch bei den BZF weitere Versuche, das Ganze rationeller zu gestalten. Das reicht von frontgetriebenen Ford-Haubern, die auf einer Sattelkonstruktion zwei pa-Behälter mitnehmen konnten (einen auf der Zugmaschine, einen auf dem Auflieger, beide mit auffallend kleinen Hinterrädern) bis hin zur letzten in Serie beschafften Bauart, die aus einem frontgetriebenen Magirus-D-Frontlenker-"Triebkopf" mit angeflanschtem BZF-Hinterteil bestand. Letzterer war auch gar nicht mal so selten und sollte sich eigentlich aus einem Roco-D und einem Weinert-BZF oder -BZA zusammenfrokeln lassen; genau hab ich mich dazu aber nicht informiert, warum auch, ist mir eh viel zu modern. Aber auch die Versuchs-Exoten aus früherer Zeit wird man bei mir auch weiterhin vergeblich suchen; wenn jemand von Euch da was gefrokelt hat, darf er oder sie sich natürlich gern melden. Gleiches gilt natürlich auch für jene, die Zeichnungen und/oder Fotos nebst Veröffentlichungs-Rechten besitzen. Meine Adresse steht im Seitenfuß.

Die Farbfrage

Die ersten Bilder, noch mit alten Magirus-Eckhaubern, zeigen dunkelgraue Aufbauten und Auflieger, aber schwarze Kotflügel und Rahmen an der Zugmaschine. Das scheint man aber irgendwann zur Rundhauber-Zeit eingespart zu haben, zumindest gibt es auch viele Bilder von Rundhaubern mit eindeutig grauen Kotflügeln. Der passende Farbton für die dunkelgrauen Teile ist RAL 7021 Schwarzgrau.

Ab Anfang der 70er Jahre wurden die neuen Fahrzeuge dann in RAL 7032 Kieselgrau mit schwarzen Chassis und Kotflügeln lackiert. Das dürften bei Neulieferung aber schon alles Frontlenker gewesen sein. Leider kenne ich bisher weder Bilder hellgrauer Hauber noch solche dunkelgrauer Frontlenker und kann also noch nicht sagen, ob der Farbwechsel vor oder nach dem Modellwechsel war.


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Zuletzt bearbeitet am 13. September 2016   Technische Probleme? Mail an Webmaster